
Die meisten Hunde sind gern im Schnee unterwegs
Wenn ihr im Winter mit eurem Hund unterwegs seid, gelten besondere Regeln. Im Artikel über Wintersport mit dem Hund haben wir ja schon darauf hingewiesen, dass Hunde auch im Winter bei längeren Ausflügen Wasser brauchen, dass man ihre Pfoten besonders pflegen muss und aufpassen muss, dass sie sich nicht überanstrengen, wenn die Menschen dank Skiern oder Schneeschuhen viel leichter von der Stelle kommen als ihre Vierbeiner.
Was macht man mit Hunden, die nicht so gern im Schnee unterwegs sind? Da gibt es zwei Möglichkeiten.
Wenn ihr selbst auch im kalten Weiss nicht gern unterwegs seid, beschränkt ihr die Spaziergänge auf das Notwendigste und tobt euch mit dem Hund im Haus aus. Hat man etwas Platz, dann kann man einen kleinen Agility Parcours aufbauen, z. B. mit gefüllten Flaschen als Slalomstrecke, einem Stuhl, unter dem der Hund durchlaufen muss und einem kleinen Sofapolster, über das er springen soll. Dann übt ihr jedes Hindernis einzeln ein, indem der Mensch dem Hund per Leckerchen zeigt, wo er langlaufen soll. Wichtig ist, dass es beiden Spaß macht – es soll nicht geschimpft werden, lediglich richtiges Verhalten wird belohnt.
Wenn ihr selbst gerne im Schnee spazieren geht, müsst ihr dem Hund dass weiße Zeug sympathisch machen. Bringt Bällchen und das Lieblingsspielzeug mit, dann kann das Toben losgehen. Auch Leckerli dürfen zum Einsatz kommen, Weiterlesen …
Tags: Agility, Pfotenpflege, Spiele im Schnee, Winter
Limburg ist die südlichste Provinz der Niederlande, sie grenzt an Deutschland und Belgien und ist schon deswegen ein interessantes Reiseziel. Mehrere schöne Städte warten darauf, entdeckt zu werden. Roermond ist vor allem durch sein Outlet-Center bekannt, aber man sollte keinesfalls einen Besuch in der Innenstadt versäumen. Die Fußgängerzone zieht sich durch mehrere Straßenzüge. Unbedingt solltet ihr nicht nur die Schaufenster angucken, sondern auch die Häuser darüber: bestimmt jedes dritte besitzt eine schöne alte Fassade, häufig mit Jugendstilelementen.
Auch Maastricht ist einen Besuch wert. Hier lässt es sich gut einkaufen und spazieren gehen. Die umgebende Landschaft ist hügeliger als der Rest der Niederlande, dafür sorgen Ausläufer der Ardennen. Wem also der Rest der Niederlande zu flach ist, der findet hier schöne Wanderwege für sich und seinen Hund.
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Als Single hat man es oft schwer, auch im Urlaub. Während andere in Gruppen in den Freizeitpark gehen und dann abwechselnd auf die Hunde aufpassen und Achterbahn fahren, brauchen Singles den Park gar nicht erst zu betreten, weil Hunde in den Fahrgeschäften und Shows eigentlich immer verboten sind. Da kann man nur dazu raten, sich zu mehreren Gleichgesinnten zusammenzutun.
Aber es gibt genügend Möglichkeiten, auch allein mit dem Hund erholsame Urlaube zu verbringen.
Die erste Möglichkeit sind natürlich gemeinsame Wanderungen. Die meisten Hunde sind gut zu Fuß und lieben es, mit Herrchen oder Frauchen durch die Gegend zu laufen. Begrenzt sind auch Radtouren möglich, dabei muss man aber darauf achten, den Hund nicht zu überfordern.
Viele Freilichtmuseen und Zoos sind für Hunde geöffnet. Auch hier gibt es zwar einmal Gebäude oder Gehege, bei denen nur Menschen Zutritt haben, aber gerade in Zoos hält sich das in Grenzen. Viele Hunde bleiben ja auch problemlos für zehn Minuten draußen, während ihre Menschen sich drinnen umsehen.
Wer gern auf dem Wasser ist und einen ebenso wasserliebenden Hund hat, kann auf ganz verschiedene Freizeitaktivitäten zurückgreifen. Vom kompletten Urlaub auf dem Hausboot, über Kanu-Touren bis zu Schifffahrten auf Flüssen und Seen Weiterlesen …
Tags: Freilichtmuseen, Hundestrände, Single, Strandurlaub mit Hund, Zoos
Schiffe und Hund – geht das zusammen? Wie fast immer im Leben kommt es darauf an, nämlich auf den Hund und das Schiff.

Schiffsreisen mit dem Hund, manchmal dürfen Haustiere mit in die Kabine, meistens nicht
Es gibt sogar die Möglichkeit, den eigenen Hund mit auf eine Kreuzfahrt zu nehmen. Auf der Queen Elizabeth 2 z. B. dürfen Hunde mit, allerdings wohnen sie nicht in der Kabine von Herrchen und Frauchen, sondern in einem Hundebereich, wo sie die Zeit in der Transportbox verbringen. Dreimal täglich darf der Besitzer sie besuchen und an Bord einen “Spaziergang” mit ihnen machen. Wenn ich einmal ganz unverblümt sein darf – das halte ich für Tierquälerei. Die meisten Hunde leiden sehr darunter, (fast) den ganzen Tag von ihren Menschen getrennt zu sein. Das kann man ihnen bei einer kurzen Reise, z. B. im Flugzeug zumuten, wenn die Alternative wäre, sie sonst wochenlang in der Fremde unterzubringen (obwohl auch das bei Freunden, Familie oder in einer vernünftigen Tierpension eine gute Lösung sein kann). Aber gleich mehrere Tage oder Wochen?
Auch ist das Gassi-Gehen auf einem winzigen Bereich an Deck kein Ersatz für einen ordentlichen Spaziergang. Viele Hunde werden sogar an Bord erst einmal einhalten, weil sie das Schiff nicht als “draußen” empfinden. Und schließlich ist selbst eine ausreichend große Box sehr beengend. Weiterlesen …
Tags: Fähre, Griechenland, Hund Schiff, Norwegen, Schiff, Schiffsreise, Schweden

Reisebericht von Denise und Ronny über ihren Norwegen-Schweden-Urlaub mit Hund
Eine Reise nach Schweden oder Norwegen will gut vorbereitet werden. Da diese Länder tollwutfrei sind, gelten besondere Einreisebedingungen für Hunde. Der einfache Nachweis der Tollwutimpfung reicht nicht, es muss vielmehr auch nachgewiesen werden, dass sich wirklich genügend Antikörper im Blut befinden. Daher muss unter Umständen sechs Monate vor der Abreise oder länger mit der Vorbereitung begonnen werden – genauere Details sollten mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Auch eine Entwurmung muss vorgenommen werden und zwar gegen den Zwergbandwurm (Echinococcus spp.).
Ist man dann angekommen, hat man die Wahl zwischen herrlicher unberührter Natur und wunderschönen großen und kleinen Städten. Wintersport ist ebenso eine Option wie Sommerurlaub. Langläufer werden feststellen, dass ihr Vierbeiner auf den schwedischen und norwegischen Loipen viel öfter willkommen ist als in Deutschland!
Die Fjorde in Norwegen, die Schäreninseln in Schweden, Gebirge, Seen, Nadelwälder – nicht wenige Deutsche reisen Jahr für Jahr immer wieder in diese faszinierenden Länder Skandinaviens und entdecken bei jedem Besuch etwas neues.
Ich empfehle zur Lektüre unbedingt den ausführlichen Reisebericht von Denise und Ronny (Menschen) und Murphy (Hund), die 2007 eine Rundreise durch Schweden und Norwegen unternahmen. Der Bericht ist mit herrlichen Bilder versehen und zeigt ganz deutlich, dass Murphy viel Spaß auf der Reise hatte!
http://www.murphy-reisen.de/page2.html
Tags: Norwegen, Reisebericht, Schweden, Skandinavien
Leider genießen viele Hunde Silvester viel weniger als ihre Herrchen und Frauchen. Kinder, die auf der Straße Böller zünden und dann schließlich die Rakten und Knaller um Mitternacht – da weiß so mancher Hund vor Angst nicht mehr ein noch aus.

Verhält man sich bei jungen Hunden ganz normal bei Krach, dann lernen sie, dass es nichts zu befürchten gibt
Was kann man also machen? Man entkommt dem Problem, wenn man Urlaub mit dem Hund macht und zwar irgendwo in einem Ferienhaus weit ab vom Silvesterknallen, z. B. in den Dünen Dänemarks oder mitten im Pfälzer Wald.
Hier noch ein paar Tipps, was man machen kann, wenn man mit dem Hund in der Stadt bleibt:
1. Den Hund rechtzeitig vor Silvester desensibilisieren, d. h. ihn an laute Knallgeräusche langsam gewöhnen, z. B. in dem man in einiger Entfernung vom Hund mit einer Spielzeugpistole schießt oder eine Audio-CD mit Silvestergeräuschen abspielt, erst leise, dann immer lauter.
Aber Achtung: Eine CD dieser Art klingt immer gleich – deshalb sollten unterschiedliche Stellen abgespielt werden und man kann das Ganze gut durch Filme mit lauten Schussgeräuschen oder am besten Silvester-Szenen ergänzen.
2. Dem Hund vermitteln, dass alles in Ordnung ist. Das bedeutet nicht, dass man ihn auf den Arm nimmt und tröstet – dieses Verhalten vermittelt vielmehr, dass etwas ungewöhnlich ist. Weiterlesen …
Tags: ängstliche Hunde, Böller, Krach, Silvester

Auch Hunde haben Spaß im Schnee - Bild: © Michaela Weber - www.pixelio.de
Manches ist ganz eindeutig, z. B. geht Abfahrtsski mit dem Hund gar nicht. Aber wie sieht das bei anderen Wintersportarten aus? Muss das vierbeinige Familienmitglied immer zu Hause bleiben, wenn sich seine Menschen aufmachen, um in Eis und Schnee Sport zu treiben?
Klar ist: Wer einfach nur einen Spaziergang im Schnee macht, kann seinen Hund natürlich mitnehmen. Allerdings sollte man regelmäßig die Pfoten untersuchen: Zwischen den Ballen können sich nämlich dicke Eisklumpen bilden, die dem armen Tier große Schmerzen bereiten, vor allem, wenn man im Neuschnee unterwegs ist. Außerdem sollte man vor dem Winterspaziergang die Pfoten mit einer talgigen Salbe pflegen und sie nach dem Wandern mit lauwarmem Wasser abspülen und nochmal eincremen. Manche Hunde dulden auch spezielle Schuhe, die jedoch im Tiefschnee leicht verloren gehen.
Beim Langlauf kann die Frage, ob der Hund mitmachen darf, mit einem klaren “jein” beantwortet werden.
Meistens sind Hunde auf den Langlaufpisten, den Loipen, verboten. Oft stehen auch entsprechende Schilder an den Strecken. Weiterlesen …
Tags: Langlauf, Loipe, Schnee, Schneeschuhe, Winter, Wintersport
Der Hund als Weihnachtsgeschenk und Weihnachtsgeschenke für Hunde – das sind Themen, mit denen sich derzeit sicher viele Menschen beschäftigen.

Hund auf dem Weihnachtsmarkt
Ganz eindringlich möchte ich hier noch einmal darauf hinweisen, dass Tiere möglichst gar nicht zu Weihnachten verschenkt werden sollten. Wer ein Tier in die Familie aufnehmen möchte, sollte das auch so betrachten – ein neues Familienmitglied wird adoptiert. Tiere sind Lebewesen und sollten nicht als “Ding” betrachtet werden. Haustiere leben in der Familie und deswegen sollten alle Familienmitglieder sich gemeinsam für den neuen Mitbewohner entscheiden.
Dass man sich vor der Aufnahme eines Tieres in die Familie genau über dessen Bedürfnisse und Lebensweise informieren sollte, ist eigentlich selbstverständlich. Ein eher nervöser Rehpinscher ist kein guter Familienhund, da empfiehlt sich eher ein Hüterhund, der sehr gut auch mit Kindern zurecht kommt. Züchterverbände, Literatur und Tierheime informieren gerne – es ist in Niemandes Interesse, wenn im nächsten Jahr wieder Heerschaaren von Tieren ausgesetzt und in Tierheimen abgegeben werden.
Weihnachtsgeschenke für den Hund sind ein anderes Thema. Eigentlich ist so ein Geschenk nicht notwendig – Hunde verstehen das Konzept “Weihnachten” nicht. Wer aber trotzdem gern seinem Hund eine Freude machen möchte, sollte vor allem darauf achten, dass das Spielzeug auch haltbar ist und keine giftigen Stoffe enthält. Weiterlesen …
Tags: Leckerchen, Spielzeug, Weihnachten Hund, Weihnachtsgeschenk

Mit dem Hund Lehrpfade besuchen
Wenn es dir zu langweilig ist, einfach nur mit deinem Hund durch die Gegend zu laufen, dann tu doch gleichzeitig etwas für die Bildung. Wenn du z. B. in der Umgebung des Naturparks Neckar-Odenwald wohnst oder dort Urlaub machst, wirst du dort 40 Lehr- und Erlebnispfade finden – viele davon sind übrigens auch für Kinder interessant.
Ein paar Vorschläge: Die Gemeinde Adelsheim hat einen etwa drei Kilometer langen Pfad zum Thema “Entstehung des Muschelkalks” angelegt – anschließend weiß man, warum und wie welche Böden in der Region entstanden sind.
In der Gemeinde Eberbach finden Spaziergänger gleich mehrere Pfade und Anlagen vor: Im Arboretum kann man sich über Bäume und Sträucher aus der ganzen Welt informieren, außerdem gibt es einen Vogel- und einen Rotwild-Pfad, einen Heilkräutergarten und einen Naturpfad, der über die vielfältigen Grundlagen und die ökologischen Wechselbeziehungen der Lebensgemeinschaft Wald informiert.
In Waldbrunn erfahren Spaziergänger auf dem “Weg der Kristalle” mehr über Mineralien und Gesteine des Vulkans.
Die Gemeinde Neckarzimmern präsentiert den Wanderpfad “Kulturlandschaft im Wandel der Jahrhunderte, hier geht es um naturkundliche, biologische, tier-, pflanzenökologische und landschaftspflegerische Themen.
Die Website des Naturparks listet alle Pfade hier auf:
http://naturpark-neckartal-odenwald.de/index.php?id=54
Tags: Bäume, Lehrpfade, Mineralien, Naturpfade, Odenwald

Baumkronenweg bei Kopfing in Österreich
Während viele Baumkronenwege für Hunde nicht zugelassen sind, dürfen Vierbeiner hier bei Kopfing mit hinauf auf das Dach des Waldes. Da viele Stufen zu bewältigen sind, sollte man allerdings nur mit Hunden gehen, die Treppen hinauf und wieder hinunterlaufen dürfen – bei Dackeln ist das ja durchaus nicht unproblematisch – oder man muss sich aufs Hundeschleppen einstellen.
Auch ist es sinnvoll, vorher mit dem Hund Gassi zu gehen. Es werden an der Kasse zwar Kottüten verteilt, aber schöner ist es doch, wenn man sie hier oben nicht braucht.
Der Baumkronenweg ist in zwei Etappen unterteilt. Der kleine Weg führt im sanften Anstieg hinauf zu den Baumwipfeln und informiert auf verschiedenen Tafeln über die Bäume.
Vor der zweiten Etappe warten diverse Erlebnisstationen und ein 40 Meter hoher Aussichtsturm. Da bleibt vielleicht ein Familienmitglied mit dem Hund unten…
Der große Weg beginnt mit einem Aufstieg über 174 Stufen. Hier ist man zwischen 22 und 40 Metern über dem Waldboden und genießt immer wieder eine wundervolle Aussicht Weiterlesen …
Tags: Kinder, Kopfing, Österreich, Spielplatz, Wald, Wandern
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