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Urlaub in Portugal mit dem Hund

Wer mit seinem Hund nach Portugal reist, muss folgendes beachten:
Heimtiere müssen zur eindeutigen Identifikation elektronisch gekennzeichnet sein (ISO-Norm 11784 oder 11785). Falls der Chip diesen Normen nicht entspricht, muss vom Tierhalter ein entsprechendes Lesegerät zur Verfügung gestellt werden. Bis zum Jahre 2011 kann die Kennzeichnung auch in einer gut lesbaren Tätowierung bestehen.

Mit dem Hund Urlaub in Portugal machen

Mit dem Hund Urlaub in Portugal machen

Bei Reisen muss der neue Heimtierausweis mitgeführt werden, der von einem Tierarzt ausgestellt ist und aus dem hervorgeht, dass im Einklang mit den Empfehlungen des Impfstoffherstellers eine gültige Tollwutimpfung des betreffenden Tieres – gegebenenfalls eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut – mit einem inaktivierten Impfstoff (WHO- Norm) vorgenommen wurde. Ein Welpe muss bei Erstimpfung mindestens  3 Monate alt sein und die Impfung wird als gültig bezeichnet, wenn sie mindestens 21 Tage zurückliegt (einige Botschaften/Konsulate geben noch 30 Tage an). Im Fall der Wiederholungsimpfung sollen Impfungen innerhalb des Zeitraumes durchgeführt worden sein, den der Hersteller angibt. Ist der Hund bis zu drei Monaten alt, genügt ein Nachweis, dass keine Ansteckungsgefahr bezüglich Tollwut bestanden hat. Der Tierarzt kennt sich mit diesen Dingen aus und berät Hundehalter gern.

In Portugal gilt Leinen- und Maulkorbpflicht. Hunde dürfen nicht in Restaurants, an Strände und in Bussen des öffentlichen Nahverkehrs mitgenommen werden. Mit der staatlichen Eisenbahn und auf Fähren dürfen Hunde jedoch transportiert werden.

Das klingt sehr drastisch. Oft ist es jedoch kein Problem, Hunde mit in ein Restaurant zu nehmen, wenn man draußen sitzt. Hier wird den Tieren häufig sogar Wasser angeboten. Tiere im Innenraum der Restaurants sind jedoch seit 2008 gesetzlich verboten und Gaststättenbesitzer können viel Ärger bekommen, wenn sie sich nicht an diese Auflage halten.

Viele Portugal-Reisende oder Auswanderer haben die Erfahrung gemacht, dass Besuche an unbewachten Stränden, obwohl offiziell verboten, durchaus möglich sind, wenn man vor 9 Uhr oder außerhalb der Saison dort seinen Spaziergang macht. Das ist für Hunde, die die Hitze am Mittelmeer nicht gewöhnt sind, sowieso besser.

In den südlichen Ländern gibt es viele streunende Hunde, die allein oder in kleinen Rudeln herumziehen. Vor ihnen fürchten sich viele Touristen bei den Gassi-Gängen. Tatsächlich sind diese halb-wilden Hunde jedoch meistens gar nicht an den deutschen Hunden interessiert, oder kommen nur einmal kurz zum Schnuppern vorbei. Beißereien entstehen äußerst selten.

Was Krankheiten betrifft, gibt es hier im Großen und Ganzen die gleichen Gefahren wie im übrigen Mittelmeerraum. Es sollte mit dem Tierarzt auf jeden Fall abgeklärt werden, welche Maßnahmen (z. B. Impfungen oder spezielle Ungezieferhalsbänder) sinnvoll sind. Siehe dazu auch:
http://blog.ciaobau.com/urlaubsregionen/mit-dem-hund-in-den-urlaub-nach-italien/

Wer in den Sommermonaten nach Portugal reist, setzt seinen Hund großer Hitze aus. Nur ein absolut gesunder Hund kann das ohne größeres Risiko aushalten. Man sollte unbedingt einige Vorsichtsmaßnahmen beachten, um die Gefahr eines Hitzschlages so niedrig wie möglich zu halten:
http://blog.ciaobau.com/welpen/hunde-und-hitze/



Tags: Einreisebestimmungen, Portugal, Restaurant, Strand

 

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