
Welpen brauchen viel Schlaf, um fit zu sein
Egal ob man sich gerade erst einen Hund angeschafft hat oder ob die eigene Hündin Junge bekommen hat: Wer mit Welpen in den Urlaub fährt, muss dabei einiges beachten.
Bei der Wahl der Unterkunft sollte man unbedingt in Betracht ziehen, dass junge Hunde, selbst wenn sie eigentlich schon stubenrein sind, weniger lange einhalten können als erwachsene Tiere. Gerade bei Stress oder Aufregung in ungewohnter Umgebung kann schnell mal ein Malheur passieren. Deswegen wäre es klug, auf eine Unterkunft zu achten, die einen Holz- oder Steinfußboden hat, der leichter zu reinigen ist, als z. B. Teppichboden. In den Beschreibungen in Katalogen oder im Internet findet man oft Hinweise auf den Bodenbelag.
Da Hunde, die jünger als drei Monate alt sind, in der Regel noch nicht gegen Tollwut geimpft sind, dürfen sie in viele EU-Länder auch ohne die sonst geforderte Impfung reisen, wenn der Tierarzt bestätigt, dass sie nicht mit wild lebenden Tieren, die einer Infektion mit dem Tollwutvirus ausgesetzt gewesen sein könnten, in Kontakt gekommen sind. Aber auch bei jungen Hunden ist ein Chip und der Heimtierausweis nötig, es sei denn, die Mutter ist auf der Reise dabei und erfüllt die Einreisebedingungen. Übrigens dürfen in vielen Ländern maximal fünf Hunde mitgenommen werden, sonst gelten andere Regeln für die Einreise.
Vermeidet Reisen, auf denen ein Welpe unnötigem Stress ausgesetzt ist. Dazu gehören sehr lange Autoreisen, vor allem aber Flugreisen, Weiterlesen …
Tags: Autofahrt, Fähre, Flugzeug, Unterkunft, Urlaub, Welpen

Die meisten Hunde sind gern im Schnee unterwegs
Wenn ihr im Winter mit eurem Hund unterwegs seid, gelten besondere Regeln. Im Artikel über Wintersport mit dem Hund haben wir ja schon darauf hingewiesen, dass Hunde auch im Winter bei längeren Ausflügen Wasser brauchen, dass man ihre Pfoten besonders pflegen muss und aufpassen muss, dass sie sich nicht überanstrengen, wenn die Menschen dank Skiern oder Schneeschuhen viel leichter von der Stelle kommen als ihre Vierbeiner.
Was macht man mit Hunden, die nicht so gern im Schnee unterwegs sind? Da gibt es zwei Möglichkeiten.
Wenn ihr selbst auch im kalten Weiss nicht gern unterwegs seid, beschränkt ihr die Spaziergänge auf das Notwendigste und tobt euch mit dem Hund im Haus aus. Hat man etwas Platz, dann kann man einen kleinen Agility Parcours aufbauen, z. B. mit gefüllten Flaschen als Slalomstrecke, einem Stuhl, unter dem der Hund durchlaufen muss und einem kleinen Sofapolster, über das er springen soll. Dann übt ihr jedes Hindernis einzeln ein, indem der Mensch dem Hund per Leckerchen zeigt, wo er langlaufen soll. Wichtig ist, dass es beiden Spaß macht – es soll nicht geschimpft werden, lediglich richtiges Verhalten wird belohnt.
Wenn ihr selbst gerne im Schnee spazieren geht, müsst ihr dem Hund dass weiße Zeug sympathisch machen. Bringt Bällchen und das Lieblingsspielzeug mit, dann kann das Toben losgehen. Auch Leckerli dürfen zum Einsatz kommen, Weiterlesen …
Tags: Agility, Pfotenpflege, Spiele im Schnee, Winter
Leider genießen viele Hunde Silvester viel weniger als ihre Herrchen und Frauchen. Kinder, die auf der Straße Böller zünden und dann schließlich die Rakten und Knaller um Mitternacht – da weiß so mancher Hund vor Angst nicht mehr ein noch aus.

Verhält man sich bei jungen Hunden ganz normal bei Krach, dann lernen sie, dass es nichts zu befürchten gibt
Was kann man also machen? Man entkommt dem Problem, wenn man Urlaub mit dem Hund macht und zwar irgendwo in einem Ferienhaus weit ab vom Silvesterknallen, z. B. in den Dünen Dänemarks oder mitten im Pfälzer Wald.
Hier noch ein paar Tipps, was man machen kann, wenn man mit dem Hund in der Stadt bleibt:
1. Den Hund rechtzeitig vor Silvester desensibilisieren, d. h. ihn an laute Knallgeräusche langsam gewöhnen, z. B. in dem man in einiger Entfernung vom Hund mit einer Spielzeugpistole schießt oder eine Audio-CD mit Silvestergeräuschen abspielt, erst leise, dann immer lauter.
Aber Achtung: Eine CD dieser Art klingt immer gleich – deshalb sollten unterschiedliche Stellen abgespielt werden und man kann das Ganze gut durch Filme mit lauten Schussgeräuschen oder am besten Silvester-Szenen ergänzen.
2. Dem Hund vermitteln, dass alles in Ordnung ist. Das bedeutet nicht, dass man ihn auf den Arm nimmt und tröstet – dieses Verhalten vermittelt vielmehr, dass etwas ungewöhnlich ist. Weiterlesen …
Tags: ängstliche Hunde, Böller, Krach, Silvester
Der Hund als Weihnachtsgeschenk und Weihnachtsgeschenke für Hunde – das sind Themen, mit denen sich derzeit sicher viele Menschen beschäftigen.

Hund auf dem Weihnachtsmarkt
Ganz eindringlich möchte ich hier noch einmal darauf hinweisen, dass Tiere möglichst gar nicht zu Weihnachten verschenkt werden sollten. Wer ein Tier in die Familie aufnehmen möchte, sollte das auch so betrachten – ein neues Familienmitglied wird adoptiert. Tiere sind Lebewesen und sollten nicht als “Ding” betrachtet werden. Haustiere leben in der Familie und deswegen sollten alle Familienmitglieder sich gemeinsam für den neuen Mitbewohner entscheiden.
Dass man sich vor der Aufnahme eines Tieres in die Familie genau über dessen Bedürfnisse und Lebensweise informieren sollte, ist eigentlich selbstverständlich. Ein eher nervöser Rehpinscher ist kein guter Familienhund, da empfiehlt sich eher ein Hüterhund, der sehr gut auch mit Kindern zurecht kommt. Züchterverbände, Literatur und Tierheime informieren gerne – es ist in Niemandes Interesse, wenn im nächsten Jahr wieder Heerschaaren von Tieren ausgesetzt und in Tierheimen abgegeben werden.
Weihnachtsgeschenke für den Hund sind ein anderes Thema. Eigentlich ist so ein Geschenk nicht notwendig – Hunde verstehen das Konzept “Weihnachten” nicht. Wer aber trotzdem gern seinem Hund eine Freude machen möchte, sollte vor allem darauf achten, dass das Spielzeug auch haltbar ist und keine giftigen Stoffe enthält. Weiterlesen …
Tags: Leckerchen, Spielzeug, Weihnachten Hund, Weihnachtsgeschenk

Im Winter zum Christhündlesmarkt nach Nürnberg
In Nürnberg haben es Menschen und Hunde gut. Nicht nur gibt es einen der schönsten und bekanntesten Weihnachtsmärkte Deutschlands, nein, seit letztem Jahr auch noch den (einzigen?) Hundeweihnachtsmarkt! Dieses Jahr soll alles viel größer besser und vor allem schöner werden und “an einer winterwonderschönen Location, vor einer winterwonderschönen Kulisse” stattfinden. Am 19.12.2009 geht es los. Da hat man sich viel vorgenommen und wir sind alle gespannt!
Aber auch wer nicht in der Nähe von Nürnberg wohnt, kann teilnehmen, nämlich bei der Wahl von Nürnberg’s First Christhündle – aber nur noch heute und morgen: Teilnahmeschluss ist der 16. November 2009. Als Bewerbung muss ein besonders schönes oder kreatives Foto des eigenen Hundes eingesandt werden. Dem Gewinner winkt ein Geschenkpaket.
Weitere Infos: http://www.christhuendlesmarkt.de/
Tags: Nürnberg, Weihnachtsmarkt

Was macht den Hund zum Hund?
Im Zoo Osnabrück leben mit Afrikanischem Wildhund, Wolf, Eisfuchs, Rothund und Mähnenwolf gleich mehrere Arten aus der Familie der Hundeartigen. Es gibt sie auf allen Kontinenten und sie haben sich ganz unterschiedlich an die verschiedenen Umweltbedingungen angepasst.
Im Rahmen des Osnabrücker Kooperationsprojektes „Der Hund ist auch nur ein Mensch“ finden von November 2009 bis März 2010 die einstündigen Führungen statt. Zoopädagogen stellen Kindern und Erwachsenen die Tiere vor, erläutern, was den Hund zum Hund macht und erklären die Lebensweisen.
Hunde dürfen in den Osnabrücker Zoo zwar mitgenommen werden, da sie die Tierhäuser aber nicht betreten dürfen, lässt man sie während dieser Führung lieber daheim.
Termine:
8. und 29. November 2009,
13. und 27. Dezember 2009,
10. und 24. Januar 2010,
7. und 21. Februar 2010,
8., 15., 22. und 29. März 2010
Auf der Website des Zoos kann außerdem ein Quiz “Kommen Sie dem Hund auf die Spur….!” heruntergeladen werden:
http://www.zoo-osnabrueck.de/pics/medien/1_1256811819/Hundequiz1.pdf
Über das Kooperationsprojekt „Der Hund ist auch nur ein Mensch“, an dem sich zahlreiche Museen, Theater und andere Einrichtungen beteiligen, kann man sich hier informieren:
http://www.osnabrueck.de/65116.asp
Dieses Projekt ist ein guter Anlass, einmal oder mehrfach die Stadt Osnabrück zu besuchen, die hier das gesammelte Wissen über Hunde und Menschen präsentiert und mit Kindern, Künstlern, Behinderten und vielen anderen Kooperationspartnern Kultur schafft.
Tags: Information, Kunst, Osnabrück, Zoo

Nach einer langen Autofahrt ist der Hund erst einmal disorientiert
Wenn man nach einer längeren Fahrt am Urlaubsort ankommt, hat jeder Mensch seine ganz eigenen Bedürfnisse. Der eine will erstmal alle Kleidung und jeden Kleinkram auspacken, der nächste hat Hunger und möchte ins Restaurant, einer legt sich schlafen und wieder ein anderer stürzt erstmal zum Strand, um das Meer zu begrüßen. Als Hundebesitzer sollte man aber erstmal an seinen Vierbeiner denken. Anders als wir weiß er gar nicht so recht, was los ist und hat durch die Reise bereits viel Stress hinter sich. Während wir uns über die Ankunft freuen, ist der Hund einfach nur verwirrt.
Deswegen helfen die folgenden Regeln, dass auch der Hund gut am Ferienort ankommen kann und sich möglichst bald dort zu Hause fühlt.
1. Nach der langen Reise ist erstmal ein kurzer Spaziergang angesagt. Damit kann der Hund ein bisschen Spannung abbauen und natürlich ist es wichtig, dass er Blase und Darm leert, damit er anschließend entspannt das Feriendomizil erkundet.
2. Nun sollte Herrchen oder Frauchen mit der Fellnase Ferienwohnung oder Hotelzimmer erkunden. Der Hund kann alles erschnüffeln und sich mit der Umgebung vertraut machen.
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Hunde dürfen auch ohne Quarantäne nach Großbritannien
Das Vereinigte Königreich galt früher als unmögliches Reiseland für Hundebesitzer. Seit einigen Jahren wurde die Einreise für Hunde aber ohne die übliche 6-monatige Quarantäne ermöglicht. Nur muss man mindestens sechs Monate vor der geplanten Reise mit den Vorbereitungen beginnen. Eigentlich sind nur die üblichen Bestimmungen notwendig, also der Chip und die Tollwutimpfung. Letztere muss allerdings in ihrer Wirksamkeit nachgeprüft sein, d. h. es wird untersucht, ob sich genügend Antikörper gebildet haben. Ist das der Fall, gilt anschließend eine 6-monatige Wartezeit, danach darf der Hund ohne Quarantäne nach Großbritannien einreisen. Man sollte also sicherheitshalber einkalkulieren, dass der Hund wegen des zu geringen Tollwut-Titel nachgeimpft werden muss und sieben bis acht Monate vor der Reise mit der Behandlung beginnen. In seltenen Fällen bilden Hunde den erforderlichen Wert von 0,5 I.E./ml nicht aus – dann ist leider auch die Reise nach Großbritannien und in einige andere Länder nicht möglich. Nicht geimpfte Hunde dürfen nicht einreisen, auch Jungtiere, die in anderen Ländern zugelassen sind.
Informationen über genaue Einreisebestimmungen erhält man beim Tierarzt oder hier:
Britische Botschaft
Wilhelmstr. 70-71, 10117 Berlin
Tel.: 030-204570
Fax: 030-20457594
E-Mail: info@britischebotschaft.de
Website: http://www.britischebotschaft.de/de/embassy/agriculture/pets.htm
Großbritannien ist ein wundervolles Reiseland, nicht zuletzt, weil die Briten selbst solche Hundenarren sind. Daher hat man dort einen leichten Stand und findet überall Gleichgesinnte, Tierärzte sowie tierfreundliche Unterkünfte. Natürlich gibt es auch hier Freizeitattraktionen, die den Besuch mit Hund nicht gestatten, z. B. viele Schlösser und Parks. Weiterlesen …
Tags: England, England mit Hund, Großbritannien Einreisebestimmungen, Nordirland, Schottland, Wales

Hunde brauchen im Ausland einen Heimtierausweis
Der Heimtierausweis ist für Reisen ins Ausland Pflicht. Je nach Hund können für die Ausstellung unterschiedliche Kosten anfallen. Die Gebühr für die Ausstellung des Passes selbst beträgt mindestens 20 EUR. Aber falls der Hund noch nicht geimpft wurde oder noch keine Tätowierung oder besser, einen Chip hat, kommen natürlich die entsprechenden Kosten dazu. Mit Impfung und Chip liegen die Kosten um 80 EUR.
Es gibt verschiedene Hersteller von Heimtierausweisen. Damit der Ausweis auch gültig ist, solten folgende Bedingungen erfüllt sein: Auf dem Einband sowie auf jeder datentragenden Seite muss die individuelle Kennnummer stehen. Diese Nummer setzt sich zusammen aus dem Code des Mitgliedstaates, wie DE für Deutschland, einer Firmenchiffre (beispielsweise 02) sowie der fortlaufenden Nummer. Außerdem muss das Dokument abgesehen vom Einband zweisprachig ausgestellt sein.
Keinesfalls sollte man ohne den Heimtierausweis reisen. Wenn man erwischt wird, wird man im besten Fall umgehend nach Hause zurück geschickt. Es kann aber auch sein, dass der Hund für vier bis sechs Monate in Quarantäne muss oder – je nach Reiseland – im schlimmsten Fall getötet wird!
Tags: Ausland, Heimtierausweis
Wer mit seinem Hund nach Portugal reist, muss folgendes beachten:
Heimtiere müssen zur eindeutigen Identifikation elektronisch gekennzeichnet sein (ISO-Norm 11784 oder 11785). Falls der Chip diesen Normen nicht entspricht, muss vom Tierhalter ein entsprechendes Lesegerät zur Verfügung gestellt werden. Bis zum Jahre 2011 kann die Kennzeichnung auch in einer gut lesbaren Tätowierung bestehen.

Mit dem Hund Urlaub in Portugal machen
Bei Reisen muss der neue Heimtierausweis mitgeführt werden, der von einem Tierarzt ausgestellt ist und aus dem hervorgeht, dass im Einklang mit den Empfehlungen des Impfstoffherstellers eine gültige Tollwutimpfung des betreffenden Tieres – gegebenenfalls eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut – mit einem inaktivierten Impfstoff (WHO- Norm) vorgenommen wurde. Ein Welpe muss bei Erstimpfung mindestens 3 Monate alt sein und die Impfung wird als gültig bezeichnet, wenn sie mindestens 21 Tage zurückliegt (einige Botschaften/Konsulate geben noch 30 Tage an). Im Fall der Wiederholungsimpfung sollen Impfungen innerhalb des Zeitraumes durchgeführt worden sein, den der Hersteller angibt. Ist der Hund bis zu drei Monaten alt, genügt ein Nachweis, dass keine Ansteckungsgefahr bezüglich Tollwut bestanden hat. Der Tierarzt kennt sich mit diesen Dingen aus und berät Hundehalter gern.
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Tags: Einreisebestimmungen, Portugal, Restaurant, Strand
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