zu CiaoBau.comUrlaub mit Hund | Ferien mit Hund | Reisen mit Hund - CiaoBau Blog

Depressionen beim Hund

Nicht nur Menschen, sondern auch intelligente Tiere haben mit psychischen Problemen zu kämpfen. Bei Hunden sind es 15%, die verhaltensauffällig sind. Dieses Krankheitsbild kann verschiedene Ursachen haben und wird heutzutage sogar oft erfolgreich behandelt. Die verschiedenen Möglichkeiten sind allerdings umstritten.
Um das unbekümmerte Wesen eines Hundes zu erhalten oder wieder her zu stellen bedarf es normalerweise erst einmal der Ursachenforschung.
Depressionen können nämlich unterschiedliche Gründe haben.

Niedergeschlagene Hunde sind heute keine Seltenheit mehr. @ Merel Schoneveld / fotolia

Niedergeschlagene Hunde sind heute keine Seltenheit mehr. @ Merel Schoneveld / fotolia

Da wäre zum einen der Stress. Hunde schütten, genau wie Menschen, in Stresssituationen Adrenalin aus. Passiert das zu oft, kann es infolge dessen zu Verspannungen kommen. Dazu ist das Reaktionsvermögen oft eingeschränkt. Die Tiere leiden unter einer andauernden Erschöpfung, welche zu Depressionen führen kann. Stress wird beispielsweise durch Kinder ausgelöst, die den Hund als Spielzeug sehen und ihn über einen längeren Zeitraum auch so behandeln.
Des Weiteren löst Frust gern Niedergeschlagenheit beim Hund aus .Enttäuschung und Unzufriedenheit belasten ihn und daraus resultieren dann Energiedefizite oder aber auch Aggressionen. Das passiert meist dann, wenn Gewohnheiten von Menschenseite abgelegt werden die auch den Hund betreffen.
Ein anderer Depressionsgrund beim Hund ist die Angst. Diese entsteht zum Beispiel bei zu früher Muttertrennung. Der Hund fürchtet sein Herrchen ebenso zu verlieren und weicht ihm deshalb nicht mehr von der Seite.
Depressionen beim Hund können mit mannigfaltigen Varianten behandelt werden. Dabei ist die beste Lösung sicher immer noch die, bei der auf den Hund eingegangen wird. Außerdem sollte man sich als Herrchen oder Frauchen auch einmal kritisch betrachten.
Auch hilfreich kann eine Hundephysiotherapie sein. Dabei wird sowohl auf den Körper als auch auf den Geist des Tieres eingegangen und versucht, den Vierbeiner wieder in Entspannung zu versetzten.
Eine neue aber durchaus fragwürdige Art und Weise, Depressionen beim Hund zu behandeln ist eine nach Fleischwurst schmeckende Pille. Diese wirkt jedoch anders als bei depressivern Menschen nicht stimmungsaufhellend, sondern beruhigend.



Tags: Angst, Depression, Frust, Krankheit, Psyche, Stress, Therapie

 

Hat Dir diese Seite gefallen?

emailSchicke den Link an einen Freund
rssoder abonniere unseren RSS Feed.
bookmark facebook wong twitter webnews

 

 

Kommentar schreiben