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Sieben goldene Regeln für die Ankunft mit dem Hund am Urlaubsort

Nach einer langen Autofahrt ist der Hund erst einmal disorientiert

Nach einer langen Autofahrt ist der Hund erst einmal disorientiert

Wenn man nach einer längeren Fahrt am Urlaubsort ankommt, hat jeder Mensch seine ganz eigenen Bedürfnisse. Der eine will erstmal alle Kleidung und jeden Kleinkram auspacken, der nächste hat Hunger und möchte ins Restaurant, einer legt sich schlafen und wieder ein anderer stürzt erstmal zum Strand, um das Meer zu begrüßen. Als Hundebesitzer sollte man aber erstmal an seinen Vierbeiner denken. Anders als wir weiß er gar nicht so recht, was los ist und hat durch die Reise bereits viel Stress hinter sich. Während wir uns über die Ankunft freuen, ist der Hund einfach nur verwirrt.

Deswegen helfen die folgenden Regeln, dass auch der Hund gut am Ferienort ankommen kann und sich möglichst bald dort zu Hause fühlt.

1. Nach der langen Reise ist erstmal ein kurzer Spaziergang angesagt. Damit kann der Hund ein bisschen Spannung abbauen und natürlich ist es wichtig, dass er Blase und Darm leert, damit er anschließend entspannt das Feriendomizil erkundet.

2. Nun sollte Herrchen oder Frauchen mit der Fellnase Ferienwohnung oder Hotelzimmer erkunden. Der Hund kann alles erschnüffeln und sich mit der Umgebung vertraut machen.

3. Dann bietet man dem Hund Wasser an und bringt ihm bei, wo er von nun an den Wassernapf findet. Am besten auch gleich den (leeren) Freßnapf dazu stellen – natürlich an einer geeigneten Stelle, z. B. in der Küche des Ferienhauses. Reist man in ein Hotel, sollte man daheim schon daran denken, eine Unterlage für die Näpfe mitzubringen, falls im Zimmer Teppichboden liegt.

4. Futter sollte für die ersten Tage von zu Hause mitgebracht werden, damit der Hund sich nicht auch noch an andere Nahrung gewöhnen muss. Im Urlaub sollte, wenn irgendwie möglich, genau zur gleichen Zeit wie daheim gefüttert werden. Es ist übrigens kein Problem, wenn der Hund am ersten Tag nicht fressen will – das ist nach den ganzen ungewohnten Geschehnissen völlig normal. Einfach am nächsten Tag zur gewohnten Zeit wieder Futter anbieten.

5. Der Schlafplatz sollte so gewählt werden, wie zu Hause, z. B. das gewohnte Körbchen neben dem Bett. Wenn sich aber der Hund selbst einen Schlafplatz sucht, dann sollte man Körbchen oder Schlafdecke dort hinlegen – es ist gut, wenn der Vierbeiner eine Stelle findet, an der er sich wohl fühlt.

6. Wenn irgend möglich, sollte der reise-geplagte Hund nicht gleich am ersten Tag allein bleiben müssen. Hat man eine Ferienwohnung, dann kann man ja zu Hause kochen oder notfalls den Hund mit in ein Restaurant nehmen. Hat man im Hotel Abendessen gebucht und darf die Fellnase nicht ins Hotelrestaurant mitbringen, dann wäre es gut, wenn man wenigstens mehrere Stunden vorher im Hotel ankommt und nur ganz kurz weg bleibt.

7. Der Hund sollte an den ersten Tagen angeleint bleiben – er fühlt sich so sicherer, weil er richtig mit Herrchen und Frauchen verbunden ist. Außerdem kann damit verhindert werden, dass er wegläuft und dann in der ungewohnten Umgebung nicht mehr zur Ferienwohnung oder Pension findet.



Tags: Ankunft Urlaubsort, Schlafplatz, Urlaub mit Hund

 

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