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Hund bleibt daheim – Teil 1 – Tierpension

Den Hund gut unterbringen, wenn man ihn nicht mitnehmen kann

Den Hund gut unterbringen, wenn man ihn nicht mitnehmen kann

Manchmal kann der Hund nicht mit in den Urlaub, z. B. weil ins Reiseland keine Tiere einreisen dürfen oder sie dort erst monatelang in Quarantäne bleiben müssten. Oder weil der Hundehalter einen Urlaub plant, bei dem der Hund sonst den ganzen Tag im Hotel bleiben müsste, z. B. wenn man Gorillas im Freiland erleben will oder ausgiebige Tauchgänge macht. Vielleicht ist man auch beruflich unterwegs und muss eine Weiterbildung im Ausland machen.

Egal ob freiwillig oder gezwungen, manchmal verreist ein Mensch eben, und der vierbeinige Kumpel kann nicht mit. Hier gibt es verschiedene Methoden, den Hund trotzdem gut zu versorgen.

Als erste Variante stellen wir heute die Tierpension vor. In den Folgen zwei und drei geht es um Tiersitter, die Haus und Hund hüten sowie um die Unterbringung des Hundes bei anderen Leuten.

Wichtig ist, dass man sich möglichst lange vor dem Urlaub ein genaues Bild macht und gegebenenfalls mehrere Pensionen besichtigt, es sei denn, die allererste macht gleich einen idealen Eindruck.

Zuerst schaut man, wie die Tiere untergebracht sind. Es gibt Tierpensionen, in denen Hunde im Zwinger gehalten werden. Wenn Dein Hund das nicht gewöhnt ist, wird ihn das nicht nur psychisch belasten, sondern es besteht auch die Gefahr, dass er sich in einer kühlen Nacht erkältet. Wenn der Hund drinnen gehalten wird, muss man schauen, wieviel Platz er hat und ob er regelmäßig ausgeführt wird. Manche Pensionen nehmen nur Hunde auf, die sich mit anderen gut vertragen, weil sie dann den Tag oder einige Stunden gemeinsam im Auslauf verbringen. Das kann für viele Hunde eine sehr schöne Abwechslung sein und viel Spaß bringen!

In diesem Fall sollte der Hund natürlich auch problemlos mit Artgenossen umgehen. Trainieren kann man das in Hundeschulen, ideal ist es, wenn schon der Welpe zur Welpenspielstunde geht.

Ein genauer Blick sollte auf die hygienischen Bedingungen geworfen werden. Dem Hund ist es zwar nicht so wichtig, wie sauber alles ist, aber für seine Gesundheit

Wenn eine gute Unterbringung gefunden ist, muss noch geklärt werden, ob zum Reisezeitpunkt auch noch Plätze frei sind und was vom Hundehalter verlangt wird. Das sind meistens Nachweise von Impfungen und Wurmkuren oder auch eine Haftpflichtversicherung.

Außer der eigenen Inspektion sind natürlich Tipps von anderen Tierhaltern wichtig. Vielleicht kennt der Tierarzt eine gute Pension? Auch der örtliche Tierschutz kann weiterhelfen. Der Betreiber sollte auf jeden Fall im Besitz eines            Sachkundenachweises nach § 11 des Tierschutzgesetzes sein.

Für die meisten Tiere wird wohl eine Unterbringung mit Familienanschluss am besten sein, d. h. dass nur wenige Tiere vor Ort sind und diese die meiste Zeit des Tages mit den Menschen Kontakt haben und nicht, wie im Tierheim die meiste Zeit allein verbringen. So schön der Kontakt zu Artgenossen ist, aber die meisten Hunde sind sehr auf Menschen bezogen und fühlen sich in ihrer Gesellschaft wohl und sicher.

Als Vorbereitung auf die Zeit in der Hundepension ist es gut, wenn der Hund die Örtlichkeiten schon kennt. Der erste Besuch sollte gemeinsam mit Frauchen stattfinden. Ideal wäre es, wenn der vierbeinige Pensionsgast dann schonmal ein oder zwei Tage in seinem zukünftigen Feriendomizil verbringt. Dadurch lernt er, dass seine Menschen ihn auch wieder abholen und gewöhnt sich an die neue Umgebung.



Tags: Tierpension, Unterbringung im Urlaub

 

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