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Mit dem Hund in den Urlaub nach Italien

Italien-Urlaub mit dem Hund

Italien-Urlaub mit dem Hund

Um mit einem Hund nach Italien einreisen zu können, benötigt der Tierhalter, wie überall in der EU, einem Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt, höchstens elf Monate alt). Falls der Tierarzt eine neue Tollwutimpfung mit dreijähriger Laufzeit verabreicht hat, muss das genau im Ausweis eingetragen sein. Außerdem braucht der Hund eine deutlich erkennbare Tätowierung oder einen Mikrochip. In Italien müssen Hundehalter jederzeit Leine und Maulkorb mit sich führen, um sie gegebenenfalls anlegen zu können. Es dürfen maximal fünf Hunde mitgenommen werden. Für Welpen unter drei Monaten gelten gesonderte Bestimmungen, die beim Tierarzt erfragt werden können.

Kampfhunde
Bis vor kurzem galt eine Liste von 135 als gefährlich eingestuften Rassen, diese wurde jedoch aufgehoben, weil man feststellte, dass aufgrund der Rassezugehörigkeit keine Voraussage über aggressives Verhalten gemacht werden kann.

Impfungen und Vorbeugung gegen Krankheiten
Außer der sowieso notwendigen Tollwutimpfung sollte der Hund einen kompletten Impfschutz haben. Besprich dich mit deinem Tierarzt, was vielleicht sonst noch sinnvoll sein könnte.  Impfungen oder Mittel gegen Zecken und Milben beugen Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis, Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose, Herzwürmern und Hepatozoonose vor. Die Infektionskrankheit Leishmaniose ist im Mittelmeerraum wieder weit verbreitet, auf Sizilien sind bis zu 80 % der Hunde mit dieser Krankheit infiziert. Da die Krankheit nicht immer heilbar ist, kann eine Impfung hier sinnvoll sein. Babesiose wird durch Zecken übertragen und endet ohne Behandlung meistens tödlich. Da die Zecken, die diese Infektionskrankheit übertragen, mehr und mehr auch in Deutschland vorkommen – im Mittelmeerraum sowieso – kann eine Impfung hier sozusagen doppelt nützlich sein. Bei dieser und anderen durch Zecken übertragenen Krankheiten ist oft die Diagnose sehr schwierig, so dass man die Symptome erstmal einer Reisekrankheit oder anderen bekannten Gesundheitsstörungen zuordnet, was oft zu falscher Behandlung führt. Herzwürmer befallen, wie der Name naheliegt, u. a. das Herz und Symptome treten erst etwa ein halbes Jahr nach der Reise auf. Die Therapie ist sehr schwierig, so dass hier eine Vorbeugung besser ist. Auch Hepatozoonose wird durch Zecken übertragen, allerdings in diesem Fall, wenn der Hund sie frisst. Eine vollständige Heilung ist nicht möglich und die Diagnose schwierig.

Leine und Maulkorb
In der Öffentlichkeit müssen Hunde immer angeleint sein. In öffentlichen Verkehrsmitteln wie Fähren, Seilbahnen und Taxis müssen Hunde außerdem einen Maulkorb tragen. In der Bahn ebenso, hier sind aber nur Hunde bis 6 kg erlaubt.

Strand und Seen
Obwohl Hunde offziell nicht baden dürfen, werden sie an einigen Stränden am Meer und an Seen geduldet.



 

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2 Kommentare

  1. [...] Krankheiten Am Mittelmeerraum sind etliche Krankheiten verbreitet, die oft nicht geheilt (meistens aber gelindert) werden können. Vor der Abreise muss man ja sowieso wegen der Gesundheitsbescheinigung zum Tierarzt, da kann man auch abklären, welche Impfungen und andere Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll sind. In Spanien ist z. B. bei den Tierärzten ein Insektenhalsband namens Scalibor erhältlich, das nicht nur gegen Flöhe und Zecken schützt, sondern auch gegen Sandmücken, die Leishmaniosis übertragen. Viele Krankheiten sind in Italien und Spanien gleich, siehe daher auch hier: http://blog.ciaobau.com/urlaubsregionen/mit-dem-hund-in-den-urlaub-nach-italien/ [...]

  2. [...] Was Krankheiten betrifft, gibt es hier im Großen und Ganzen die gleichen Gefahren wie im übrigen Mittelmeerraum. Es sollte mit dem Tierarzt auf jeden Fall abgeklärt werden, welche Maßnahmen (z. B. Impfungen oder spezielle Ungezieferhalsbänder) sinnvoll sind. Siehe dazu auch: http://blog.ciaobau.com/urlaubsregionen/mit-dem-hund-in-den-urlaub-nach-italien/ [...]

 

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