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Pet Airlines – Fluglinie nur für Vierbeiner in den USA

Pet-Airways-Gründer Alysa Binder und Dan Wiesel

Pet-Airways-Gründer Alysa Binder und Dan Wiesel

In den USA macht eine neue Fluglinie von sich reden. Pet Airlines befördert Haustiere und zwar ausschließlich. Im Moment besitzt die Firma nur eine Maschine, die mehrere Ziele in den USA anfliegt. Weitere Strecken sind geplant.

Anders als bei normalen Flügen, werden die Tiere hier nicht im Laderaum des Flugzeugs untergebracht, der oft entweder eiskalt oder aber durch die Motoren völlig überhitzt ist. Sie befinden sich in Boxen im Passagierbereich des Flugzeugs, der ebenso mit frischer Luft versorgt und klimatisiert ist wie der Innenbereich regulärer Passagiermaschinen. Ein Flugbegleiter überzeugt sich während des Flugs immer wieder davon, dass es den Tieren gut geht.

Pet Airways - Klimatisierter Flugraum für Haustiere

Pet Airways - Klimatisierter Flugraum für Haustiere

Tierbesitzer können sich während der Reise ihres Hundes oder ihrer Katze jederzeit darüber informieren, ob die Maschine Verspätung hat und wo sich ihr Vierbeiner gerade befindet. Außer Hunden und Katzen können auch andere Haustiere befördert werden.

Die Betreiber von Pet Airlines sind ebenfalls Tierliebhaber und kamen auf die Idee zur Firmengründung, als ihr Hund nach einem Flug völlig verstört am Reiseort ankam. Tatsächlich ist das nicht das schlimmste, was passieren kann: Laut der amerikanischen Tierklinikvereinigung kommen 5000 der etwa zwei Millionen Frachtraum-Reisenden verletzt am Zielort an.

Aber nicht nur dieses, sonder auch das Problem des Gassi-Gehens ist für Fluggäste von Pet Airlines gelöst. Die Flugbegleiter sorgen dafür, dass jeder Hund vor dem Flug noch einmal sein Geschäft erledigen kann, ebenso während der Zwischenstopps und nach Ankunft am Zielort, falls Herrchen oder Frauchen nicht gleich zur Stelle ist.

Ein Flug kostet je nach Länge 149 bis 199 USDollar – kein geringer Preis, allerdings in Anbetracht des Services durchaus angemessen. Schließlich werden die Tiere deutlich länger als während des eigentlichen Fluges betreut, da ihre Menschen notgedrungen andere Flugzeiten haben.



 

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