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Wintersport mit dem Hund

Auch Hunde haben Spaß im Schnee - Bild: © Michaela Weber - www.pixelio.de

Auch Hunde haben Spaß im Schnee - Bild: © Michaela Weber - www.pixelio.de

Manches ist ganz eindeutig, z. B. geht Abfahrtsski mit dem Hund gar nicht. Aber wie sieht das bei anderen Wintersportarten aus? Muss das vierbeinige Familienmitglied immer zu Hause bleiben, wenn sich seine Menschen aufmachen, um in Eis und Schnee Sport zu treiben?

Klar ist: Wer einfach nur einen Spaziergang im Schnee macht, kann seinen Hund natürlich mitnehmen. Allerdings sollte man regelmäßig die Pfoten untersuchen: Zwischen den Ballen können sich nämlich dicke Eisklumpen bilden, die dem armen Tier große Schmerzen bereiten, vor allem, wenn man im Neuschnee unterwegs ist. Außerdem sollte man vor dem Winterspaziergang die Pfoten mit einer talgigen Salbe pflegen und sie nach dem Wandern mit lauwarmem Wasser abspülen und nochmal eincremen. Manche Hunde dulden auch spezielle Schuhe, die jedoch im Tiefschnee leicht verloren gehen.

Beim Langlauf kann die Frage, ob der Hund mitmachen darf, mit einem klaren “jein” beantwortet werden. ;-) Meistens sind Hunde auf den Langlaufpisten, den Loipen, verboten. Oft stehen auch entsprechende Schilder an den Strecken. Aber es gibt auch Loipen, da sind Hunde explizit erlaubt oder zumindest geduldet. Natürlich muss der Hund so geführt werden, dass er selbst nicht auf der Spur läuft, aber auch nicht in geschützte Wälder rennt und dort das Wild stört. Dass man seine Hinterlassenschaften wegräumt, versteht sich eigentlich von selbst.

Loipen für Hundebesitzer sind oft kreisförmig angelegt und zwischen 1,5 und 6 Kilometer lang, also allenfalls etwas für Langlaufanfänger. Allerdings dürfen Hunde hier oft ohne Leine rennen, so dass man diese Strecken nutzen kann, um dem Hund uneingeschränktes Toben zu ermöglichen.

Wanderungen mit Schneeschuhen sind bedingt für den Hund geeignet, da er sehr viel Kraft aufbringen muss, um im tiefen Schnee weiterzukommen – das sollte man nur einem ganz fitten größeren Hund zumuten und auch nur für kurze Strecken.

Für alle längeren oder anstrengenden Touren ab einer Dreiviertelstunde gilt: Unbedingt für sich selbst, auf jeden Fall aber für den Hund Wasser mitnehmen. Wenn man selbst Hilfsmittel wie Skier oder Schneeschuhe benutzt, braucht man sehr viel weniger Kraft als der Hund, der seinen Flüssigkeitsverlust ausgleichen muss. Schneefressen in größeren Mengen ist ungesund.

Wo findet man hunde-geeignete Loipen? Auf jeden Fall eher im Ausland denn in Deutschland. Unsere Nachbarn in Österreich, der Schweiz und Frankreich verfügen über viel mehr Langlaufstrecken, auf denen Hunde ihre Menschen begleiten dürfen. Auch in Finnland, Schweden und Norwegen sind Hunde willkommene Begleiter. In Deutschland können örtliche Hundeschulen oft gute Tipps geben.



Tags: Langlauf, Loipe, Schnee, Schneeschuhe, Winter, Wintersport

 

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1 Kommentar

  1. [...] ihr im Winter mit eurem Hund unterwegs seid, gelten besondere Regeln. Im Artikel über Wintersport mit dem Hund haben wir ja schon darauf hingewiesen, dass Hunde auch im Winter bei längeren Ausflügen Wasser [...]

 

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